Samstag, 30. März 2013

Frühling - oder doch nicht?

Wir wissen es ja, der Frühling lässt uns warten. Wenigstens ist hier in Wien der Schnee mittlerweile weg. Einzig und allein die Sonne fehlt hier noch. Deshalb gibt es noch keine schönen Bilder mit Sonnenlicht von mir aus dem heurigen Jahr.

Aber dafür habe ich noch einige schöne Bilder aus dem vorigen Jahr gefunden. Wien im Frühling und Sommer. Damit alle wissen, wie es dann ungefähr aussehen wird :-)

Schöne Osterfeiertage allen.

1. Alte Donau, Blick von der Oberen Alten Donau
2. Donau, Blick von der Reichsbrücke
3. Donaustadt
4. Amerling Stüberl
5. Alte Donau mit Donau City, Blick von der Unteren Alten Donau
6. Donaupark
7. Museumsquartier
8. Cafe Latte

Dienstag, 26. März 2013

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte


Heute mindestens genauso aktuell wie seit der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember 1948. Der Grund für die Existenz dieser Allgemeinen Erklärung liegt auf der Hand. Nach dem 2. Weltkrieg wollte man eine Grundlage dafür schaffen, damit sich derartige Zustände nicht wiederholen.

Die wenigsten Menschen kennen ihre Menschrechte. Gut für die Mächtigen, schlecht für die Menschen. Menschenrechte und Menschenwürde werden auch heute noch mit Füßen getreten, auch in den fortschrittlichsten Ländern ist das so. Wenn man sich einige der Artikel ansieht, wird man feststellen, dass es tatsächlich so ist.

Jeder kann selbst beurteilen, was genau die Artikel bedeuten. Tatsache ist leider, dass es sich um kein Abkommen handelt und die Erklärung deshalb nicht rechtlich bindend ist. Trotzdem gibt es Länder, die diese Allgemeine Erklärung in ihre Verfassung hineingenommen haben. Es wird einem Menschen beim Durchlesen schnell klar werden, dass diese Rechte oft nicht so gehandhabt werden wie sie sollten. Hier sind ein paar der jedem Menschen zustehenden internationalen Menschenrechte:

Artikel 1:

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2:

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souverenität eingeschränkt ist.

Artikel 3:

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4:

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Artikel 5:

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte umfasst 30 Artikel und es sind die einzigen wirklichen Rechte für alle Menschen dieser Welt.

Montag, 25. März 2013

Black and White Vienna - Volume IV

Habe ich schon erwähnt dass ich Schwarz/Weiß-Fotografie liebe? :-) Da kann man seiner Phantasie was die Farben betrifft freien Lauf lassen, das regt auch ein wenig die grauen Zellen an. Und in Wien gibt es da so vieles, das in Black & White noch viel besser aussieht als in Farbe. Seht selbst...

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Freitag, 22. März 2013

Spuren der Vergangenheit - Lektion 2

Wie schon in meinem Post "Gedanken der Vergangenheit" präsentiert, habe ich wieder einige alte Post- und Ansichtskarten, die Erinnerungen in mir wecken. Manchmal tut es richtig gut zu wissen, woran man sich eigentlich noch erinnern kann. Erstaunlich wie viel das ist ;-)

Die Alte Donau, ganz ohne die hässliche U-Bahn-Brücke und ohne Florido-Tower im Hintergrund. Sieht gleich viel schöner aus :-)

 
Eine meiner Perfect Moments Karikaturen-Karten aus den 90er Jahren. So stellt sich die Dame den perfekten Mann vor, mit Champagner und Gläsern... ;-)

 
 
Eine Neujahrs-Glückwunschkarte aus den frühen 70er Jahren. Ganz einfach und unspektakulär...

 
 
...oder eine Oster-Glückwunschkarte, ebenfalls aus den 70er Jahren mit süßen Küken...

 
 
 
Diese Ansichtskarte ist aus dem Jahr 1998 vom Texas-Urlaub. San Antonio war definitiv eine der schönsten Städte in Texas. Ich erinnere mich gerne an die Bootsfahrt am Riverwalk :-)
 


 
So stellte man sich in den 60er und 70er Jahren die liebe Familie vor. Heutzutage sind nicht einmal mehr Postkarten mit solchen Motiven denkbar...
 
 
Ja, nicht nur Familienidylle wurde früher auf Postkarten versendet, auch Brautpaare. So oder ähnlich stellt man sich Ken und Barbie vor :-)
 
 
Das ist eine Wien inklusive Flughafen Ansichtskarte aus den 70er Jahren. Der Flughafen ist nicht mehr wiederzuerkennen. Zumindest hatte man früher keine Paranoia und es war möglich, die Flugzeuge von einer Aussichtsterrasse beim Abflug und bei der Ankunft zuzusehen. Ja, richtig. Das war draussen im Freien... :-)
 

Dienstag, 19. März 2013

Black and White Vienna 3rd Edition

Bewaffnet mit einem Coffee-Go-Home-Becher war ich am Sonntag unterwegs um im 2. Wiener Bezirk ein paar Schwarz/Weiss Bilder zu machen. Und das ist das Ergebnis dieses Spaziergangs.








Montag, 18. März 2013

Gedanken eines Vergessenen

Ich dachte der Winter wäre jetzt endlich vorbei. Aber ich habe mich getäuscht, noch einmal ist er zurück gekommen. Es ist bitterkalt heute. Ein neuer Tag, eine neue Last. Was wird mir der heutige Tag bringen? Wird er mir überhaupt etwas bringen? Ich weiß jedenfalls dass ich wieder nicht warm genug angezogen sein werde, aber aussuchen kann ich es mir ja nicht. Mittlerweile glaube ich ohnehin am gesamten Körper eine Hornhaut zu haben. Vielleicht hält mein Gestank die Kälte fern. Er hält schließlich auch die Menschen von mir fern.

Entweder sie gehen an mir vorbei als wäre ich ein Geist, oder sie machen einen großen Bogen um mich herum, als wäre ich der Tod. Ich bin nicht immer davon überzeugt davon was besser wäre. Leben oder doch lieber sterben um mich und meine Umwelt nicht weiter zu belasten. Dann bräuchte ich mir auch keine Sorgen mehr zu machen. Gar nichts hätte mehr Bedeutung. Aber so einfach ist das alles nicht.

Gegen den Alltag bin ich machtlos, er begrüßt mich jeden Tag wie das Murmeltier aufs Neue. Heute werde ich wieder Mülltonnen nach Essbarem durchsuchen. Menschen werfen oft Nahrungsmittel weg die noch sehr gut sind. Zum Glück für mich. Vielleicht habe ich aber noch mehr Glück und bekomme etwas Warmes bei einem Würstelstand. Hin und wieder ist das so. Das ist dann Weihnachten und Geburtstag zugleich. Etwas zu Trinken zu finden wird dann schon schwieriger, etwas Wärmeres zum Anziehen aber auch. Das ist schon schwer wenn man kein Geld hat, Betteln wird also auch notwendig sein.

Auf jeden Fall muss ich mir heute immer wieder einen warmen Platz suchen um nicht krank zu werden oder zu erfrieren. Meistens findet sich gerade dort ein Platz wo ich unerwünscht bin und ziemlich sicher wieder in die Kälte vertrieben werde.

Dieses Leben habe ich mir nicht ausgesucht, es hat sich mich ausgesucht. Das Schicksal meinte es wirklich schlecht mit mir. Ich hatte einmal ein besseres Leben, aber es hilft nichts. Ich muss aus jedem Tag das Beste machen, das gleichbedeutend ist mit Überleben. Zeit spielt keine Rolle, nur Tag und Nacht.

Hilfe erwarte ich mir von Niemandem. Arbeiten gehen und Geld verdienen ist nicht möglich. Wer nimmt schon einen Obdachlosen auf, der kein Heim, kein Geld, kein Bankkonto und keine Familie hat. Für Menschen wie mich ist kein Platz in der Gesellschaft. Trotzdem existieren wir. Man hat einfach nur auf uns vergessen.

Morgen ist wieder ein neuer Tag, eine neue Last. Nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Menschen, denen ich dann begegnen werde. Ob es ein Morgen geben wird sehe ich dann wenn ich aufwache...



P.S.: In unserer Welt leben nicht nur Menschen denen es gut geht. Auch nicht in unerer Stadt oder unserem Bezirk. Armut existiert. Wenn wir schon nichts für diese Menschen tun, so sollten wir daran denken, dass es sie gibt und dass sie uns brauchen. Leugnen und ignorieren wir sie wenigstens nicht.
Danke fürs Lesen.
lg
Danny

Samstag, 16. März 2013

Vienna by Night

Wenn die Nacht den Tag abgelöst hat, sieht die Welt ganz anders aus. Nicht die Sonne hat mehr das Sagen, vielmehr sind es Mond, Straßenlaternen, Scheinwerfer und Glühlampen. Auch bei Nacht lässt sich Wien sehen. Hier sind einige Bilder von meinen nächtlichen Foto-Ausflügen :-)

 
 
 
 
 
 


Freitag, 15. März 2013

Sagen und Meinen

Wenn man etwas sagt, dann meint man das auch. Oder etwa nicht? Wenn ich zum Beispiel sage: "Ich hätte gerne ein Bier.", dann ist bestimmt auch jedem Menschen klar, dass ich auch wirklich ein Bier möchte. Nur ist nicht jeder Satz oder jede Aussage eines Menschen so klar und verständlich, man muss also schon genau zwischen den Zeilen lesen können was denn damit gemeint sein könnte. Es gibt Sätze, die man zu jedem beliebigen Thema sagen kann und trotzdem weiß der Andere nicht, was genau damit gemeint ist. Selbst wenn dieser draufkommt, bedeutet das noch immer nicht dass es richtig ist.

Ich habe einige dieser Aussagen gesammelt, die ich auch selbst immer wieder höre. Ich würde gerne wissen, wie sich diese für andere Menschen anhören. Was genau fängt man mit solchen Aussagen an und was könnten sie bedeuten? Wie sind sie gemeint und sind diese ehrlich gemeint? Kann es sein dass nichts dahinter steckt, diese schlicht und einfach keinen Hintergrund haben? Oder steckt doch ein Grund dahinter?

Entscheidet selbst:

Ich sage ja nur.
Nichts gegen Dich.
Es geht mich nichts an, aber...
Ich dachte, du weißt es.
Ich habe nur gefragt.
Darum geht es doch gar nicht.
Ich will mich ja nicht einmischen, aber...
Warum ist Dir das nicht eingefallen?
Es ist nichts persönliches.
Das hättest du mir sagen müssen.

Man kann natürlich argumentieren, dass es darauf ankommt zu welchem Thema und in welchem Gespräch diese Sätze fallen. Nur muss man sich auch eingestehen, dass diese Aussagen sehr viel offen lassen und man dadurch das Gespräch so lenken kann um sich selbst nicht zu blamieren. Was natürlich für den Gesprächspartner schlecht ist.

Ein skeptisches Hinterfragen und darüber Nachdenken ist durchaus erlaubt...

Mittwoch, 13. März 2013

Wiener Collagen

Hier sind ein paar meiner Foto-Collagen, die ich bereits voriges Jahr gemacht habe. Aber auch dieses Jahr wird bestimmt noch viele schöne Fotos bringen :-)

 
 
 
 

Montag, 11. März 2013

Wissen ohne Macht

Menschen, die die Welt verstehen, sind nicht solche, die dann auch in die Politik gehen. Viele davon haben selbst studiert, ganz ohne Universität, haben sich selbst gebildet. Auch sie können selbständig denken, vielleicht sogar besser als jemand der studiert hat. Kann der Unterschied darin liegen, dass Studierende nach ihrem Studium mit ihrem Wissen Geld verdienen wollen? Menschen, die sich selbst gebildet haben, wollen aber Wissen und Verstehen. Die Welt verstehen. Beide Seiten haben ihre Existenzberechtigung.

Wissen ohne Macht handelt davon, Menschen nicht einreden zu wollen wie die Welt auszusehen hat. Kein Besserwissen, kein Einreden von fix vorgefertigten Meinungen. Es ist rein das eigene Wissen. Es wird nicht versucht, seine Meinung anderen Menschen aufzudrängen, vielmehr soll jeder Mensch den Freiraum haben, selbständig nachzudenken um selbst auf ein befriedigendes Ergebnis seines Denkens zu kommen. Je mehr Wissen man angesammelt hat, desto eher erhält die Welt um uns herum eine andere Form.

Menschen, die ihr Wissen in Geld umwandeln wollen, sind Menschen wie Du und Ich. Ohne Geld kann man nicht leben. Und wer studiert hat weiß, ohne viel zu verdienen möchte man nicht leben. Denn wenn man schon studiert hat, möchte man auch viel Geld verdienen. Jedem Menschen ist selbst überlassen, was er mit seinem Wissen in seinem Leben machen will. Menschen die sich jedoch in ihrem Leben jahrelang selbst gebildet haben, werden ihr Wissen nicht immer in Geld umwandeln können. Sie haben aber mehr Zeit und Gelegenheit, die Welt mit verständnisvolleren Augen zu sehen. Und ihr Selbststudium wird weit über eine Studienzeit hinausgehen...

Sonntag, 10. März 2013

Black and White Vienna Part 2

Es muss nicht immer Farbe sein. Es war ein schöner sonniger Tag, eigentlich ideal für Farbfotos. Aber nicht immer ist Farbe die bessere Wahl. :-)