Donnerstag, 30. Mai 2013

Vienna - Volksgarten

Normalerweise fotografiere ich nicht so gerne die Touristenzentren in Wien, da es meiner Meinung nach viel schönere Plätze gibt als diese. Abseits des Tourismus ist das richtige Wien, das richtige Leben. 

Diesmal bin ich mit dem Fahrrad allerdings beim Volksgarten vorbeigekommen. Dieser ist nicht nur ein schöner Park für Touristen, auch viele Wienerinnen und Wiener entspannen dort, genießen die Ruhe und legen sich auf die Wiese um Sonne zu tanken. Da mir auf Anhieb einige gute Aufnahmen gelungen sind, möchte ich diese gerne teilen. :-)


















Dienstag, 28. Mai 2013

Träumen


Der Traum ist der Anfang von Allem. Ich träume aber nicht nur nachts, jeder hat bestimmt schon vom Tagträumen gehört. Es sind die Gedanken die ich mir mache, wenn ich versuche für einen Augenblick in meine eigene Realität zu gelangen. Träumer sind keine Spinner. Im Gegenteil, sie machen genau das Richtige. Wenn ich in der Realität hängen bleibe und lieber nicht träume, dann sollte ich mich fragen ob ich mich wirklich ausschließlich damit beschäftigen möchte. 

Träumen gehört zu den schönen Momenten im Leben. Und das schönste von Allem ist, sie sind genau so realistisch wie das wahre Leben. Sie sind ein Teil davon und nicht wegzudenken. Sie helfen mir Klarheit darüber zu finden, wer ich bin und was ich will. Es ist ein Moment innerer Ruhe um Kraft zu tanken. Niemand kann mir die Träume nehmen. Ich kann sie auch nicht einfach verlieren. Sie sind da, ganz genau dann wenn ich sie haben will.

Träumen bedeutet für mich zu leben. Ist nicht alles irgendwie aus einem Traum entstanden? Das Telefon, das Auto, der Fernseher, die Glühlampe? Das sind nur Beispiele von Erfindungen die Menschen machten, denen ein Traum vorausging. Es muss ja nicht in der allergrößten Dimension sein, auch kleine Träume können viel bewirken. Sie sind leichter zu verwirklichen und machen uns glücklicher.

Es kann nicht schaden auf seine Träume zu hören, oder?

Sonntag, 26. Mai 2013

Graffiti - Lesson No. 3

Wieder einmal gibt es Graffitis aus Wien...zum Glück gibt es so viele davon. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt :-)










Freitag, 24. Mai 2013

Offenheit - Immer offen für Neues?


Mit offenen Gedanken durchs Leben, das kann ja kein Problem sein. 

Wenn ich allerdings genau darüber nachdenke, dann ist es doch nicht ganz so einfach. Ich bin durchaus ein offener Mensch, aber offen wofür? 

Für neue Erfahrungen, neue Möglichkeiten, neue Menschen. Immer auf der Suche nach neuen Wegen. Auch die Interessen werden immer mehr statt weniger. Ich möchte mich nicht im Alltagstrott verirren und dann nicht mehr herausfinden. Neue Erlebnisse machen das Leben spannend finde ich, und mich zufriedener.

Keineswegs bin ich für Alles offen. Ich öffne mich nicht für Gleichgültigkeit, Anpassung, Intoleranz, Wut und Gier, um hier ein paar Beispiele zu nennen. Nein, darauf habe ich keine Lust. Was soll das dann für ein Leben sein? Das bin nicht ich. Es ist sicher so, dass es Menschen gibt, die man dahingehend beeinflussen und begeistern kann, da mache ich sicher nicht mit.

Der Alltag ist nicht genug, die Welt ist nicht genug...um es in den Worten eines James-Bond-Titels zu sagen. So versuche ich immer wieder kleine Veränderungen in mein Leben zu lassen. Es beschert mir neue Erfahrungen und den Willen, immer wieder Neues zu erfahren. Ich lerne dazu und erlebe interessante Menschen. Ich begebe mich auf die Suche nach neuen Möglichkeiten, nicht aber nach einem neuen Leben. Was gibt es Schöneres? :-)

Was auch immer sich im Leben verändert, es wird mich bereichern. Und vielleicht schaffe ich es auch andere Menschen zu bereichern...und damit einen  kleinen Teil dieser Welt... :-)

In diesem Sinne, immer schön offen bleiben...

Mittwoch, 22. Mai 2013

Donaupark in Colors - Teil 2

Da der Wettergott in den letzten Tagen sehr gnädig war und uns die Sonne schickt, gibt es auch wieder ein paar schöne Farbfotos aus dem Donaupark. Die Rosen blühen endlich wieder, sie sind zwar noch klein aber dafür schön. In den Morgenstunden sind noch nicht viele Leute dort unterwegs, umso besser für den Fotografen :-)












Montag, 20. Mai 2013

Der Durchschnittsbürger und der Durchschnittspolitiker


Den Durchschnittsbürger gibt es ja nicht, jeder Mensch weiß das. Er ist eine Erfindung der Statistiker und Politiker und ist der Maßstab für Entscheidungen, die auf Regierungsebene für uns getroffen werden.

Aber wen es nicht gibt, den muss man natürlich erfinden. Also kreiert die Politik schlicht und einfach den unsichtbaren, nicht existierenden Durchschnittsbürger. Den stellt man dann in den Medien vor und gibt den Grund an, warum man gerade ihn für die Entscheidungen über alle Menschen gewählt hat. 

Wie sehen nun die Zutaten für den Durchschnittsbürger aus? Auf die richtigen Zutaten kommt es natürlich an:

Er hat ein Durchschnittsgehalt, eine durchschnittlich große Wohnung, vielleicht sogar ein durchschnittliches Auto, auf jeden Fall aber ein durchschnittliches Alter. Er kauft durchschnittliche Lebensmittel ein und gibt durchschnittlich einen gewissen Betrag für Weihnachtsgeschenke aus. Zum Beispiel verdient jemand € 5.000 und jemand € 1.000. Jemand wohnt auf 300 m² und ein Anderer auf 40 m². Jemand ist 90 Jahre alt, jemand ist 10. Der Durchschnittsbürger liegt bei diesen Berechnungen also immer in der Mitte.

Die Individualität ist tot, es lebe der Durchschnitt. Mir wird bei diesem Gedanken übel. Und mit diesen Durchschnitts-Statistiken arbeiten Politiker und andere Organisationen und treffen danach Entscheidungen? Was interessiert einen Menschen, der sich bei € 5,00 entscheiden muss ob er Toast, Schinken und Käse kauft um ein paar Tage zu Essen oder um sich für diesen Betrag sein Medikament aus der Apotheke holen soll, wie ein Durchschnittsbürger aussieht? 

Deshalb habe ich beschlossen, mir meinen persönlichen Durchschnittspolitiker zu kreieren. Den gibt es zwar auch nicht, das ist mir aber egal. Und so stelle ich ihn mir vor:

Der Durchschnittspolitiker lebt in einer Villa im schönsten Teil der Stadt, oder er hat eine Eigentumswohnung. Er ist so alt, dass er als Durchschnittsbürger schon längst in Pension gegangen wäre. Er interessiert sich für sich selbst, nicht für die Menschen. Die kennt er ja nicht. Er kauft keine billigen Lebensmittel, meistens geht er sogar auswärts Essen, oder lässt es sich kochen. Der Durchschnittspolitiker ist ein Märchenonkel bzw. eine Märchentante. Er nutzt seine Macht nicht zum Wohle der Menschen sondern für sich selbst. Er lebt eindeutig viel zu gut von unseren Steuergeldern. Gesetze machen sie zu ihrem eigenen Vorteil und zu unserem Nachteil. Der Durchschnittspolitiker hat außerdem keine eigene Meinung, sondern die seiner Partei.

Und fertig ist der Durchschnittspolitiker nach meinem eigenen Rezept. Hmmmm...ich hoffe ich habe nichts vergessen. Und selbst wenn würde er mir nicht besser schmecken...

Donnerstag, 16. Mai 2013

Graffiti - Volume 2

Diesmal gibt es wieder Graffiti aus Wien, hier eine kleine Auswahl. Zum Glück gibt es ganz viel davon. Aber oft muss man für ein gutes Foto an Orte gehen, die nicht so leicht zu finden sind und nicht gerade bekannt für Graffitis sind. :-)












Montag, 13. Mai 2013

Was ist wichtig, was nicht?



Was erachten wir für wichtig und was nicht? Wichtig ist für die meisten Menschen das, was sie jeden Tag erleben. Arbeit, Familie und Freunde, Einkaufen gehen, Fortgehen, das ist es womit wir uns jeden Tag beschäftigen und unser Leben zum größten Teil in Anspruch nimmt. Das sind nur Beispiele, natürlich gibt es auch noch viele andere Dinge. 

Was uns allerdings nicht direkt betrifft, kann auch nicht so wichtig sein, nicht wahr? Politik zum Beispiel geschieht im Hintergrund, wir spüren sie nicht immer am eigene Leib. So lange wir genug Geld haben können wir uns auch erlauben zwischen wichtig und unwichtig zu entscheiden. Kriege, Hungersnöte, Naturkatastrophen die viel zu viele Menschenleben fordern. All das betrifft uns ebenfalls nicht direkt. So lange es uns nicht schlecht geht, geht uns der Rest der Welt auch nicht wirklich was an. Wenn wir uns leisten können was wir wollen, warum sollen wir uns dann um die Geschehnisse auf der Welt, die tausende Kilometer weit weg sind, kümmern?

Tatsache ist doch, so lange es den Menschen in einigen Teilen der Welt gut geht, interessieren und engagieren sie sich nicht gerne für die Interessen anderer Menschen. Zum Glück gibt es aber auch Menschen, die das machen. Ich bin der Meinung, das Weltgeschehen geht uns Alle an. Vielleicht werden uns die großen Katastrophen nicht direkt treffen, aber wer weiß das schon genau? Auch hier haben viele Familien ihre Existenzen durch Unwetterkatastrophen verloren. Niemand kann die Zukunft vorhersagen.

Jeder Mensch ist Teil dieser Welt, somit auch für diese verantwortlich. Und nicht nur für sich selbst. Alles, was außerhalb unserer Wahrnehmung auf dieser Welt geschieht, betrifft uns nicht nur indirekt. Die Industrialisierung zieht viele Klimakatastrophen nach sich, viele Krankheiten und eine arrogante Gesellschaft. Wir sind mitten drin und tragen unseren Teil dazu bei. 

Woher wollen wir wissen, ob das was wir täglich machen richtig oder falsch ist, wichtig oder unwichtig? Wir können es erraten und hoffen, dass wir die richtigen Entscheidungen für uns treffen. Vielleicht sollten wir aber auch immer wieder darauf achten, ob unsere Entscheidungen im Einklang mit der ganzen Welt vereinbar sind. Das ist natürlich nicht einfach, aber machbar.

Für die Menschen ist es schon lange an der Zeit, sich auch als Weltbürger zu definieren, nicht nur als der kleine Mensch, der ohnehin nichts bewirken kann...

Vienna is different - Wien ist anders - in Bildern

Wien ist anders, das besagen bereits die Schilder auf den Autobahnen bevor man in Wien einfährt. Die Wiener wissen, dass die Stadt nicht nur die alte Architektur der Kaiserzeit ist, die Stadt hat ihre Schönheit überall verteilt. Man muss nur die Augen offen halten :-)

Hier ein paar schöne Wiener Motive...