Mittwoch, 19. Februar 2014

Donaupark - Kurz vor Sonnenuntergang

Zugegeben, ich war schon länger nicht mehr im Donaupark. Ist ja mein Lieblingspark in Wien, allerdings ist er in den Wintermonaten nicht gerade bunt, keine Rosenschau, keine Blumen und wenig Menschen die dort spazieren gehen. 

Heute allerdings war es ein wunderschöner warmer Februartag, da es ein für diesen Monat unüblich klarer Tag war wollte ich etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang nochmal in den Donaupark um ein paar Bilder zu machen. Das sind die Ergebnisse. Eine schöne Winterstimmung finde ich :-)

Zum Abschluß fuhr ich noch an der Alten Donau vorbei um die Sonnenuntergangsstimmung einzufangen. Dabei flog ein minutenlanger Krähenschwarm über mir vorbei. Das sah toll aus, ich hätte ein Video drehen sollen :-)

















Samstag, 15. Februar 2014

Ausgeglichenheit

Schon Jean-Paul Sartre wusste, dass man seine Gedanken am besten in einem Café schreibt, er machte das um auf einem neutralen Ort zu schreiben. Das habe ich bereits mehrmals gemacht und ich muss gestehen, man kommt auf die besten Gedanken. 

So fiel mir wieder einmal ein, dass ich schon oft über Ausgeglichenheit schreiben wollte, und das bei einem guten Kaffee :-)


Welches Sternzeichen hast du eigentlich? Waage? Aaah...ein ausgeglichener Mensch!

So geht es mir jedes Mal, wenn jemand wissen möchte welches Sternzeichen ich habe. Als Waage muss man automatisch ausgeglichen sein. Und wenn nicht, dann ist man es trotzdem. Wenn ich aber wissen möchte was das jetzt bedeutet ausgeglichen zu sein, heißt es...na ausgeglichen halt...

Mit dieser Antwort kann ich mich nicht ganz zufrieden geben, also machte ich mir meine Gedanken dazu...


Bin ich wirklich ausgeglichen? Das war meine Frage an mich selbst. Ich weiß es nicht genau. Oft bin ich ein sehr ruhiger Mensch, dann wieder verärgert und dann wieder launisch. Ich bin mal lustig und dann wieder traurig. In manchen Situationen bin ich emotionslos und dann wieder voll sprühender Emotionen. Meine Ausgeglichenheit hängt also sehr von meiner Tagesverfassung ab. Ich denke mal das ist bei allen Menschen so...das hoffe ich jedenfalls. 

Bedeutet es ausgeglichen zu sein, wenn ich immer die gleiche Stimmung habe? Immer die Ruhe bewahre und niemals aus mir herauskomme? Oder finde ich meinen Ausgleich darin, so unterschiedlich zu sein wie ich gerade in dieser Situation bin? Ich kann mir nur schwer vorstellen dass ein Mensch immer die gleiche Stimmung hat, so ganz ohne Schwankungen. Das ist doch unmöglich oder? Es sei denn man ist eine Art Chef oder Vorgesetzter. Aber die müssen ja so sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es diesen Menschen leicht fällt so zu sein. 


Ausgeglichen zu sein ist schwer, vor allem ist es überhaupt nicht notwendig. Wozu soll das gut sein? Wenn ich mich über etwas freue, dann freue ich mich richtig, wenn ich etwas lustig finde dann lache ich lauthals. Wenn ich traurig bin, dann weine ich und wenn ich mich ärgere dann mache ich das auch. Es gibt keinen Grund sich zu verstellen oder ausgeglichen zu sein. Jeder Mensch ist so ausgeglichen wie er es sein möchte und nicht so wie es andere Menschen wegen eines Sternzeichens glauben, oder aus welchem Grund auch immer. 

Es ist immer das Beste, wenn man so ist wie man ist. So mögen die Menschen uns und so kennen sie uns. Und so können auch alle am besten damit umgehen. Also...seid einfach nicht ausgeglichen, es sei denn ihr haltet es für richtig. :-)


Mittwoch, 12. Februar 2014

1. Bloggeburtstag


Am Anfang war...der erste Blogeintrag

Alles begann vor einem Jahr mit einer kurzen Vorstellung, aber wie bin ich überhaupt dazu gekommen zu bloggen?

Dass es Blogs gibt wusste ich ja, allerdings hatte ich nie vor einen eigenen zu haben. Die hübsche Nesli von www.sleeplessinhighheels.com führte zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreich einen Fashion-Blog. Sie zeigte mir wie einfach es ist, selbst einen Blog zu führen. Sie half mit mit dem Layout und unterstützte mich auch bei der Gestaltung und gab mir einige nützliche Tipps. Ein großes Dankeschön, ohne dich hätte ich keinen Blog. :-)

Natürlich wusste ich was ich ungefähr schreiben wollte, ich hatte aber keine Ahnung wie lange die Texte sein sollten und ob sich jemand dafür interessiert. Fotos sollten auch dabei sein, abwechselnd der Gedanke zu einem Thema das mich gerade beschäftigt und dann wieder Fotos.



Es ist ein guter Zeitpunkt ein wenig zu überlegen worüber ich bisher geschrieben habe. Warum ist es normal verrückt zu sein, oder verrückt normal zu sein? Warum sind viele Erwartungen auch Enttäuschungen und wie werden aus einer Geschichte viele Geschichten? Nicht jeder Mensch, der sich Wissen aneignen möchte strebt nach Macht und sind Sagen und Meinen wirklich so unterschiedlich? Ich habe über Obdachlose Menschen geschrieben, die es wirklich schwer haben und die mein größtes Mitgefühl haben.

Ich habe mir Gedanken über den Charakter der Menschen gemacht, vor allem über meinen. Was haben Wahrheit, Gerücht und Lüge gemeinsam? Wie würde eine Welt ohne Geld aussehen und warum ist Wertschätzung so wichtig für uns selbst? Nichts im Leben erledigt sich von selbst. Alles verstanden? Auch diese Frage habe ich mir gestellt, Verständnis war wirklich schwer zu beschreiben. Jeder Mensch hat eine Geschichte die ihn ausmacht. 

Ich habe darüber geschrieben warum Information und Wissen so weit auseinander liegen, über den nicht perfekten Menschen, über Rücksichtnahme und was eigentlich wichtig ist und was nicht? Ich ärgerte mich hin und wieder über die Politiker und deren weltfremdem Benehmen. 



Wie wichtig ist Träumen? Nicht nur in der Nacht, sondern die Tagträume waren mir wichtig. Der große Unterschied zwischen Bildung und Ausbildung war eines meiner vielen Themen und Gedanken. Es lag mir wirklich sehr viel daran darüber nachzudenken und zu Schreiben. Ich habe mich gefragt was die seltsamen Regeln des Lebens sind und ob sie sein müssen. Wichtig waren mir auch die großen Kleinigkeiten des Lebens und warum man diese schätzen sollte. 

Warum ist Egoismus nicht immer gefragt, warum habe ich eine Reise durch das Ich gemacht und was hat es mit Zufriedenheit und Glück auf sich? Und mein Lieblingsthema ist: Was möchte ich weitergeben wenn ich alt bin? Denn irgendwann gibt es einfach nicht mehr als Erinnerungen die weiter gegeben werden. Und diese werden irgendwann nicht von uns selbst weiter gegeben, sondern von Menschen, die sich an uns erinnern werden.

Es wird noch viele weitere Themen geben und auch noch viele weitere Fotografien. Ich habe hier zwei meiner Hobbies in einem Blog zusammengefasst. Anfangs wusste ich nicht ob und wie mein Blog bei anderen Menschen ankommen wird. Darüber habe ich ehrlich gesagt auch nicht nachgedacht. Ich wusste nur dass ich ihn führen möchte. Ich habe aber in der Bloggerwelt viele ganz liebe Bloggerinnen und Blogger kennen gelernt, deren Blogs ich auch leidenschaftlich gerne lese. 




Ich bedanke mich bei Allen, die meinen Blog besuchen und auch meine Gedanken lesen und sich vielleicht selbst Gedanken über einige Themen machen. Eure Kommentare sind ein gutes Feedback und ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar. Ich werde natürlich auch zukünftig alle beantworten. 

Nach einem Jahr denke ich noch lange nicht daran, mit dem Bloggen aufzuhören. Ich hoffe, das macht ihr auch nicht. Ich finde es immer schade, wenn so schöne Blogs nach kurzer Zeit wieder weg sind, die ich schon lieb gewonnen hatte. Also, hört nicht auf zu bloggen und bietet mir immer wieder etwas zu Lesen. :-)

Liebe Grüße
Danny


P.S.: Die Fotos in diesem Post wurden mit LoonaPix bearbeitet. Irgendwie mag ich diese Spielereien :-)

Samstag, 8. Februar 2014

Zu Besuch in Bratislava

Die nächste Landeshauptstadt ist nur eine Stunde von Wien entfernt. Bratislava, Slowakei...ganz in der Nähe und einen Besuch wert finde ich. 

Wenn man von der Autobahn kommt dann muss man unter dem Ufo durch und ist recht schnell in der schönen Altstadt von Bratislava.

Leider war ich bisher noch nicht oben, aber der Ausblock vom Ufo-Restaurant muss wirklich schön sein. Das steht noch am Plan :-)



Ein Spaziergang durch die Altstadt und die große Fussgängerzone. Ich finde dass Bratislava ein gemütliches Flair hat, keine Hektik zu sehen oder zu spüren. 




Seltsame Metallfiguren finden sich in der ganzen Stadt. Dieser hier hat mir am besten gefallen :-)


Von der Burg hat man eigentlich einen tollen Ausblick auf die Stadt und auf die Donau, auch bis nach Österreich hinein. Wenn ich das nächste mal die Stadt besuche, gibt es auch davon Fotos. 



Ein schöner Tagesausflug von morgens bis abends genügt denke ich, um sich einige schöne Plätze der Stadt anzusehen. Da Bratislava nicht so weit von Wien entfernt ist, werde ich wenn es wärmer wird wieder hinfahren. Vielleicht auch wieder mit dem Boot über die Donau :-)

Samstag, 1. Februar 2014

Zu viele Experten


Gibt es nicht viel zu viele Experten auf diesem Planeten? Sowohl im persönlichen Umkreis wie auch in den Medien? Immer versucht man den Menschen zu erzählen was sie ohnehin bereits wissen, aber Experten wissen es eben besser, nicht wahr? So soll es jedenfalls scheinen.

Wer sind die sogenannten Experten? Zum Thema Gesundheit fragt man am Besten einen Arzt, also jemanden der dieses Fach studiert hat. Er muss es ja wissen, also darf er uns auch etwas darüber erzählen. Zum Beispiel dass man bei der Grippewelle möglichst größere Menschenmengen vermeiden soll. Tee trinken, Vitamine zu sich nehmen, überhaupt viel trinken.

Bei Skirennen braucht man natürlich auch Fachleute, zum Beispiel jemanden der schon selbst professionell auf Skiern gestanden ist. Der weiß dann natürlich auch wann jemand zu weit um die Stangen herum fährt, ein Tor nicht richtig erwischt und hätte er dieses Tor besser genommen, dann hätte er bei den nächsten drei Zeit gut machen können. 

Bei Nachrichten werden Politikexperten herangezogen oder Wirtschaftsexperten zum Beispiel, eben Menschen die dieses Thema studiert haben. Sie wissen natürlich warum welche Partei gewählt wurde, was die Wähler so denken und was die Zukunft mit dieser Politik noch bringen wird. Wirtschaftsfachleute wissen auch, warum das Weihnachtsgeschäft dieses Jahr nicht so gut lief, ob sich die Wirtschaft in den nächsten Jahren erholen wird und woran es liegt dass Preise teurer werden und die Menschen weniger kaufen.

Ganz ehrlich, ich weiß was ich zu tun habe wenn ich krank bin. Den Arzt brauche ich, damit ich zu der Medizin komme die ich benötige um gesund zu werden. Denn dass ich krank bin weiß ich schon, dass ich gesund werden möchte auch. Tipps zum Gesundwerden habe ich von meinen Eltern und Großeltern auch schon bekommen. 

Wenn ich Skirennen schaue, dann sehe ich auch wenn ein Läufer einen Fehler gemacht hat und kann mir denken dass es ihn Zeit gekostet hat. Ich fahre nicht gerne Ski schaue mir aber gerne die vielen Rennen an. Es ist schon gut, wenn jemand kommentiert, aber bitte weniger Philosophie im Sport. Die Zuschauer möchten auch genießen.

Ob und wen ich wähle weiß ich, der Politikexperte weiß es sicher nicht. Was ich denke weiß ich auch, der Experte hat keine Ahnung davon. Trotzdem darf er dazu etwas sagen. Warum die Wirtschaft nicht immer so gut läuft sehen wir immer wieder selbst, wenn Lebensmittel teurer werden sehen wir das nicht nur, wir spüren es auch. Logisch, dass ich mir weniger leisten kann wenn der Lohn nicht steigt und die Preise teurer werden. Ich bin kein Fachmann, trotzdem weiß ich so etwas. 

Experten sind wir irgendwie alle. Auch wenn wir nicht studiert haben, was wir haben ist Erfahrung. Damit haben wir auch Wissen über viele Dinge, die sogenannte echte Experten vielleicht nicht haben. Etwas weniger Philosophie und Besserwisserei in den Medien wäre wirklich nett, es könnte sein dass die Menschen nicht so dumm sind, wie man sie gerne hätte.